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Erste Kurzgeschichte... uhuhuhuuuu....

Shadow

Die schwarze Katze strich durch die dunklen Flure des Hauptquartiers des Hauses von Theben.
Vor der leicht geöffneten Tür eines hell er'leuchteten Zimmers blieb sie stehen und schmiegte sich so 
eng 'an die Wand, dass sie mit den Schatten zu verschmelzen schien. 
"Na ja wie auch immer", ertönte auf einmal eine tiefe Männerstimme,"Der Kleine ist gruselig.Ich wette 
sogar seine eigene Mutter hat Angst vor ihm. Er hat so etwas an sich... und er ist ein Schattenmeister."
"Das ist unnatürlich!", stimmte ihm ein anderer Mann zu. "Und gefährlich!", warf ein Dritter dazwischen,
dem seine Angst klar anzuhören war,"Er könnte uns alle umbringen!" "Er ist doch noch ein Junge!", 
zweifelte Jemand,"Er kann es noch nicht kontrollieren!" "Eben!", ergriff der erste Mann wieder das Wort,
"Was glaubst du, was er anstellen könnte wenn er erst älter ist? Wenn er das volle Ausmaß seiner Kräfte 
beherrscht? Er wäre praktisch unbesiegbar!" Darauf fiel dem Zweifler keine Antwort ein. "Alle 
Schattenmeister, von denen in den alten Geschichten erzählt wird, sin früher oder später böse geworden.
Warum sollte der Kleine eine Ausnahme bilden?", fuhr der erste Mann fort,"Wir sollten ihn so schnell
wie möglich loswerden!" "Also jetzt übertreibst du aber!", rief der Zweifler erschrocken,"Er ist doch 
nur ein Kind! Er kann doch nichts für seine Fähigkeiten!" 
"Was ist denn los mit dir, hast du etwa Angst?", spottete der Erste. Er war offensichtlich der Anführer
der Gruppe. "NEIN! Ich bin nur nicht so ein 'Monster wie du!", warf der Zweifler ihm vor,"Ihr widert 
mich an! Ich verschwinde!" "Gut. Dann geh doch. Aber ich schwöre dir, sollte hiervon auch nur ein Wort 
zu Mrs. Delos gelangen, bist du der Nächste, auf den wir einen Myrmidonen ansetzen. Klar?", drohte der
Anführer. Ein 'ängstliches Quieken war die Antwort.
Dann wurde ein junger Mann vor die Tür geschubst. Eilig machte er sich aus dem Staub. 
Als die Tür aufgeschwungen war, war die Katze mit erschrockenen Lauten von der Wand weggesprungen und 
saß nun zusammengekauert vor der Tür auf dem Boden.
"Bah auch das noch! Seine gräßliche Schattenkatze. Gruseliges Vieh!" Der Anführer trat nach der Katze. 
Diese zeigte keine Regung und als er sie 'traf, zerfloss sie zu Schatten. "Hätte nich gedacht, dass es 
klappt!", grunzte er und spuckte auf den Boden,"Wie hat er das überhaupt gemacht? War wie ne echte 
Katze. Konnte man anfassen, streicheln..." Er lachte dreckig:"Und umbringen! Staub zu Staub und hier 
eben Schatten zu Schatten. Mal sehen ob das beim Besitzer auch so funktioniert!" 
Mit diesen Worten verschwand er zurück in den Raum aus dem er gekommen war und schlug die Tür hinter 
sich zu.

Kaum war er weg schälte sich ein kleiner Junge aus den Schatten. Lautlos weinend sah er zu, wie seine 
beste und einzige Freundin wieder zu den Schatten wurde, aus denen er sie erschaffen hatte.
Dann drehte er sich um und rannte ohne ein Geräusch zu machen so schnell davon, dass es 
Normalsterblichen unmöglich gewesen wäre, ihm mit bloßem Auge zu folgen. 
Am Ende des Ganges verschmolz er mit den Schatten und war verschwunden.

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